Ein Besuch in Kasachstans Hauptstadt Astana

2019-05-21-Astana-1
Mein „Zuhause“ in Astana

Nach etwa sechs oder sieben Kasachstanreisen bisher war ich der Meinung, dass jetzt ein erster Besuch der Hauptstadt Astana fällig ist, die seit kurzem Nur-Sultan nach dem ersten Präsidenten Nursultan Nasarbajew heißt, unter dem der Ausbau der bisherigen Kleinstadt Akmola zur Metropole und 1997 die Verlegung der Hauptstadt vom südlichen Almaty in die zentrale Steppe erfolgte. Akmola bedeutet auf kasachisch übrigens so viel wie „Weißes Grab“, was wohl auf die strengen und schneereichen Winter in der Region zurück geht. Astana bedeutet auf Kasachisch einfach Hauptstadt.

Unterkunft habe ich über airbnb bei

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Mit Raushan Orazbaeva beim Baiterek

dem sympathischen und gastfreundlichen kasachisch/rumänischen Ehepaar Aina und Christian ganz zentral nur etwa zehn Gehminuten vom Baiterek-Turm entfernt gefunden. Der Baiterek symbolisiert den mythologischen Lebensbaum und ist wohl das wichtigste Wahrzeichen Astanas.

Gleich an meinem ersten Tag lädt mich Raushan Orazbaeva, die bekannte Musikerin, die in Astana wohnt und die in Wien zu begrüßen wir schon zweimal die Freude hatten, zu sich nach hause zum Mittagessen ein. Wir treffen uns bem Beiterek. Da ich mich noch nicht so gut auskenne, ist Raushan so nett, mich nach hause zu begleiten. Inzwischen regnet es in Strömen und wir haben nur einen Schirm. Trotzdem – wir sind ja received_361611764703553sportlich… – gehen wir zu Fuß. Dabei ist Astana alles andere als fußgängerfreundlich: die breiten Straßen sind für Autos erdacht. Einige der vielen Straßenbrücken sind zu Fuß überhaupt nicht begehbar oder man muss zumindest umständliche Umwege gehen. Allerdings hat man mir gesagt, dass dieser Mangel bereits erkannt wurde und Abhilfe geschaffen werden soll. In der Zukunft soll es auch in Astana Fußgängerzonen geben. Wir kämpfen uns jedenfalls trotz Regen und mitleidig anhaltenden Autofahrern tapfer und völlig durchnässt bis zu meiner Unterkunft durch.

Flaniermeilen habe ich im neuen Astana noch keine entdeckt. Überhaupt wirkt der neue Teil der Stadt mit seinen weit auseinander stehenden Hochhäusern, vielen noch nicht bebauten Flächen und den Bäumen, die erst noch wachsen müssen, auf mich noch etwas ungemütlich. Aber ich mag halt kuschelige, verwinkelte Altstädte. Dass Astana anders ist, war mir von Anfang an klar und so gehe ich auch bereit, offen für etwas „anderes“ zu sein, an die Stadterkundung heran und habe sehr schöne Erlebnisse. Mehr dazu später.

 

2 Kommentare zu „Ein Besuch in Kasachstans Hauptstadt Astana

  1. Hallo Daniela, ein sehr netter Bericht über eine offensichtlich etwas andere Welt. Toll, was Du so alles erkundest.

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  2. Hallo Daniela, ein sehr netter Bericht über eine offensichtlich etwas andere Welt. Toll, was Du so alles erkundest.

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