Event-Aktivitätenplanung 2021

Nachdem wir aufgrund der Corona Situation 2020 fast alle Veranstaltungen absagen mussten, hatten wir auf eine Besserung der Lage 2021 gehofft. Leider geht es jedoch auch im neuen Jahr zunächst einmal genauso weiter wie im letzten Jahr und wir müssen wieder geplante Veranstaltungen verschieben. Wir arbeiten an einer neuen Terminplanung, über die wir Sie so schnell wie möglich informieren werden.

29. Mai 2020: Multimedia Live Vortrag „Afghanistan – Eine Begegnung mit den Menschen des Landes“ mit Wolfgang Melchior

Foto: Wolfgang Melchior

Wolfgang Melchior will eine andere Perspektive auf Afghanistan eröffnen. Bei ihm geht es um die Menschen Afghanistans, die selbst zu Wort kommen. Es sind Menschen aus verschiedenen Regionen, in Stadt und Land, in unterschiedlichen Lebenssituationen und Berufen.

Der Live-Vortrag zeigt die Menschen Afghanistans in ihrem Alltag: subjektiv – einfach – ungeschminkt.

Der Vortragende Wolfgang Melchior studierte Germanistik, Philosophie, Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaften. Bereiste den Nord- und Südpol, durchquerte Grönland, bestieg den Kilimandscharo. Afghanistan und seinen Menschen ist er schon lange eng verbunden. Bereits 1978 bereiste er das Land erstmalig.

Gefördert von der Stadt Wien.

Diese Veranstaltung wird durch die Kulturkommission Favoriten gefördert und ist für alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner öffentlich zugänglich.

Eintritt 15 €

Sa. 29. Mai 16:00, Hotel Zeitgeist Vienna, Sonnwendgasse 15, 1100 Wien

19. Februar 2021: „Im Pamir“ – verschoben auf Herbst 2021

Lesung mit Priska Seisenbacher

Foto: Priska Seisenbacher

Die Lebenswelten von Frauen des Pamir-Hochgebirges in Afghanistan und Tadschikistan sind es, in die Priska Seisenbacher seltene Einblicke gewährt. Die Aufnahmen zeugen von der Intimität der Begegnungen, welche die Fotografin und Autorin als allein reisende Frau in der Hochgebirgswelt erleben durfte.

Das Leben der portraitierten Frauen wird durch die Unwirtlichkeit des Gebirges und durch Landesgrenzen bestimmt. Während sich die junge Manizha in Tadschikistan auf ihr bevorstehendes Studium freut und gemeinsam mit ihrer Mutter ein Gästehaus bei der Heilquelle Bibi Fatima betreut, ist der Handlungsspielraum der afghanischen Kirgisinnen wesentlich geringer: Arrangierte Ehen, eine hohe Kindersterblichkeit und harte körperliche Arbeit gehören zum Leben in den entlegenen Jurtensiedlungen in Afghanistan.

Davon und darüber hinaus von physischen und psychischen Grenzgängen sowie von politischen und kulturellen Zusammenhängen, die das Leben der Menschen im Pamir bestimmen, erzählt die Autorin und Fotografin in ihrem Lese-Bildband:

Im Pamir. Vom besonderen Leben in einer entlegenen Welt. Priska Seisenbacher bereist allein das Hochgebirge in Afghanistan, China, Kirgistan und Tadschikistan.

Priska Seisenbacher, 1990 geboren, lebt und arbeitet in Wien. Als Fotografin und Autorin liegen ihre Schwerpunkte auf Iran, Zentralasien und Seidenstraße. Der Pamir hat sie so fasziniert, dass sie seit 2016 regelmäßig dorthin zurückkehrt. Für ihr Portfolio über Afghanistans Wakhan gewann sie 2017 den Timothy Allen Scholarship Award im Rahmen des Xposure International Photography Festivals. 

Fr. 19. Februar 2021, Kultur Zentrum Spittelberg Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

5. März 2021: „Tadschikistan – Dach der Welt“ – verschoben, der neue Termin wird noch bekannt gegeben.

Vortrag mit Dagmar Schreiber

Foto: Dagmar Schreiber

Tadschikistan ist das ärmste der postsowjetischen Länder. Den Bürgerkrieg in den Neunzigern hat es nie wirklich verwunden. Und doch strahlt das Land im intensiven, warmen Licht der Freundlichkeit seiner Menschen, zieht uns an mit den Geheimnissen seiner außergewöhnlichen Geschichte zwischen Orient und Okzident, veranlasst uns mit seinen anbetungswürdigen Gebirgslandschaften zum ehrfurchtsvollen Erstaunen. Das Dach der Welt …

Geschichten von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und Orten werden unseren Blick auf das Land fokussieren und uns zeigen, wie nah wir uns trotz aller Unterschiede sind.

Dagmar Scheiber hat im Trescher Verlag Einzelreiseführer über Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan und zuletzt 2019 einen Gesamtreiseführer für alle fünf zentralasiatischen Länder veröffentlicht und hat Tadschikistan seit 2015 mehrfach bereist.

Fr. 5. März 2021, Kultur Zentrum Spittelberg Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Diese Veranstaltung wird gefördert vom Bezirk Neubau.

12. April 2021: Konzert mit dem ALASH Ensemble aus Tuwa im Brucknerhaus in Linz – abgesagt, wird voraussichtlich in der nächsten Saison ab Herbst 2020 nachgeholt.

© Matthew Yake

Das Trio ALASH kommt aus Kyzyl, der Hauptstadt von Tuwa, einer winzigen Republik in Zentralasien in der Russischen Föderation. Das Ensemble ist nach dem Fluss Alash benannt, der durch die nordwestliche Region von Tuwa fließt.

Die Musiker sind Meister des berühmten Kehlkopf- und Obertongesangs der Tuwa Volksgruppe. Sie wurden seit ihrer Kindheit in traditioneller tuwinischer Musik unterrichtet. Sie lernten den Kehlkopfgesang zuerst von ihren Familien, später von berühmten Meistern.

Das Konzert findet im Rahmen des Programms „Musik der Völker“ in Kooperation mit KultEurasia statt. Alle Informationen und Buchung: Brucknerhaus.

Das Konzert ist Teil einer Tour zur Vorstellung des neuen Albums „Meni Mana“ – „Warte auf mich“. Hörproben finden Sie hier.

Mo. 12. April, 2021, 19:30, Brucknerhaus Linz, Mittlerer Saal, Untere Donaulände 7, 4010 Linz / Austria

Syrien Kulturabend – Vortrag „Syrien vor dem Krieg“ – Termin wird noch bekannt gegeben.

Wurde aufgrund der Corona Situation verschoben. Ein neuer Termin wird so bald wie möglich bekannt gegeben.

Foto Daniela Lieberwirth

Wenn wir heute an Syrien denken, dann dominieren Gewalt, Terror und kriegerische Auseinandersetzungen seit Jahren leider das Bild, das wir von dem Land haben. Aber Syrien ist ein uraltes Kulturland und gleichzeitig ein Land, im dem Angehörige verschiedener Glaubensrichtungen jahrhundertelang friedlich miteinander lebten.

Daniela Lieberwirth will Sie mitnehmen in die quirlige Hauptstadt Damaskus mit ihren jasminüberwachsenen Gassen, die Handelsmetropole Aleppo mit der beeindruckenden Zitadelle und den weitläufigen überdachten Basarstraßen. Ins christliche Maalula wo bis zum Krieg noch Aramäisch gesprochen wurde, zu den berühmten Ruinen von Palmyra, zu den Wasserrädern von Hama, um nur die wichtigsten Orte zu nennen. Und immer wieder sind es vor allem die Begegnungen mit den Menschen, die Reisen nach Syrien so beeindruckend machten.   

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Verein „Food for Thought“ durchgeführt, der im Anschluss an den Vortrag dazu einlädt, die schmackhafte, gesunde und vielseitige syrische Küche kennen zu lernen. Alle Details zum Abendessen und Anmeldung online über die Website https://www.foodforthoughtev.com/ oder die Facebook-Seite https://www.facebook.com/FoodforThought.EV/.

Eintritt frei

Kultur Zentrum Spittelberg Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Diese Veranstaltung wird gefördert vom Bezirk Neubau:

Vortrag „Südostanatolien – Ethnische Vielfalt im ältesten Kulturraum der Türkei“ – abgesagt. Wird voraussichtlich zu einem späteren Termin nachgeholt.

Newroz in Diyarbakir – Foto: Daniela Lieberwirth

Vortrag von Daniela Lieberwirth – Vorsitzende von KultEurasia

Südostanatolien ist die älteste Kulturregion der Türkei, geprägt von den verschiedenen dort lebenden Ethnien und Religionen/Konfessionen, die sich gegenseitig beeinflusst und bereichert haben.

Daniela Lieberwirth hat die Region im Zeitraum 2013 bis 2015 mehrfach bereist und konnte tief eintauchen in das Leben der Menschen vor Ort, Feste und Gebräuche erleben, u.a. das kurdische Newroz Fest 2015.

17. Juni 2021 :  „Eine musikalische Reise in die kasachische Steppe mit Raushan Orazbaeva“

Mit Raushan Orazbaeva aus Nur-Sultan/Kasachstan begibt man sich auf eine Reise in die unendlichen Steppen Zentralasiens. Orazbaeva spielt die Kyl Kobyz, ein zweisaitiges mit Pferdehaar bespanntes Streichinstrument, das in der kasachischen Volksmusik eine ganz besondere Stellung einnimmt. Man sagt, dass die mystischen Klänge der Kyl Kobyz Krankheiten und sogar den Tod besiegen können. Raushan Orazbaeva, die aus einer Musikerfamilie stammt und sowohl sufische als auch schamanische Wurzeln hat, ist eine herausragende Künstlerin auf diesem Instrument, dessen Wurzeln im 9. Jahrhundert liegen.

Eintritt 15 Euro.

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Bezirksvertretung Alsergrund.

Do, 17. Juni 2021 – 19:00  St. Johannes-Nepomuk-Kapelle, Währinger Gürtel bei U-Bahnbogen 115

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