Filmtipps

Ayka – Drama

Film von Sergey Dvortsevoy – RU/DE/PL/KZ/CN – 100 min./2018
Mit Samal Yeslyamova aus Kasachstan in der Hauptrolle.

Der berührende Film erzählt die Geschichte der illegal in Moskau lebende Ayka aus Kirgistan. Mehr Details hier:

 

Das Geheimnis des Leaders / Sekret Lidera

Film von Farkhat Sharipov – KAZ – 97 min./2018
Mit Dulyga Akmolda, Yerzhan Tusupov, Gulzhamal Kazakbayeva, Philip Voloshin.

Kanat ist gefangen in seinem eintönigen Leben. Er ist Anfang vierzig, geschieden und wohnt bei seiner dementen Mutter in der kasachischen Hauptstadt Almaty. In seinem Job bei einer Bank hängt er ohne Aussicht auf Aufstieg im Mittelbau fest. Als er zufällig nach langer Zeit seinem Ex-Kommilitonen Daniyar wiedertrifft, kommt Bewegung in die bleierne Monotonie. Mehr Details hier:

 

Die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt / Laskovoe Bezrazlichie Mira

Film von Adilkhan Yerzhanov- KAZ/FR – 100 min./2018
Mit Dinara Baktybayeva, Kuandyk Dussenbaev, Kulzhamilya Belzhanova.

Nach dem Selbstmord ihres Vaters wird die junge Saltanat  in die Stadt geschickt, wo ihr Leben aus den Fugen gerät. Die erhoffte Hilfe eines dort lebenden Onkels erweist sich als trügerisch Ihr treuer Freund Kuandyk, der Saltanat  auf der Reise begleitet hat, driftet bei dem Versuch Geld für die Familie aufzutreiben immer mehr in Verstrickungen und kriminelle Kreise ab. Mehr Details hier:

 

Das Lied des Baumes / Folklore Musical aus Kirgistan

Film von Aibek Daiyrbekov- KIR/RU – 93 min./2018
Mit Temirlan Smanbekov, Omurbek Izrailov, Saltanat Bakaeva, Jurduzbek Kaseivov, Taalaykan Abazova.

Im Nomadendorf vor verschneiter Gebirgskulisse wird gesungen, getanzt, gelacht, gekocht, sich reitend um Ziegenkadaver gebalgt, gehasst und gerächt. Die schöne Begimai liebt den glücklosen Esen. Er schmachtet zurück. Als der heilige Baum ihrer Heimat unter der Axt fällt, kommt das Unheil über Herden und NomadIinnen. . Mehr Details hier:

 

Die Flügel der Menschen

Film von Aktan Arym Kubat- KIR- 86 min./2017
Mit Abdykalykow, Aktan (Aktan Arym Kubat) in der Hauptrolle

Vor der traumhaften Kulisse des kirgisischen Hochgebirges zeigt der Film ein sich veränderndes Land. Die mythische Verbindung zwischen Mensch und Tier ist immer schwerer zu bewahren. Mehr Details hier:

 

40 Days of Silence

Film von Saodat Ismailova- UZ/TAD/NL/DE- 88 min./2014
Mit Rushana Sadikova, Saodat Rahimova, Farida Olimovava

Bibichas legt für 40 Tage ein Schweigegelübde ab und zieht sich zurück ins Haus ihrer Großmutter. Haus und Landschaft bieten Bibicha Ablenkung für die Sinne: der Geschmack des Honigs, die Oberflächenstruktur einer Mauer, eine bunte Tagesdecke, der Ausblick auf ein Meer aus Wolken, verdampfendes Wasser. Aber nicht nur Bibicha steht unter Druck: Die Tante schickt fieberhaft Textnachrichten, die Großmutter pflichtet reuevoll den Berichten von Ehestreitigkeiten im Radio bei und die kleine Cousine ist unehelich. Vier Frauen, vier Generationen, kein Mann weit und breit, doch sind Männer allgegenwärtig.  Mehr Details hier:

 

Die Geschichte vom weinenden Kamel

Film von Byambasuren Davaa, Luigi Falorni- DE- 87 min./2003

Der Film erzählt die Geschichte einer Nomadenfamilie, die in der Wüste Gobi lebt. Ein neu geborenes weißes Kamel wird von seiner Mutter verstoßen. Durch das uralte Hoos-Ritual und die Musik der Pferdekopfgeige wird die Kamelmutter dazu gebracht, ihr Junges doch anzunehmen.

 

Abdullajon

Film von Zulfikar Musakov aus den 90er Jahren.

Quelle Novastan: „Die Science-Fiction-Komödie mit (sehr) kleinem Budget versteht sich als eine Hommage an Steven Spielberg und seinen Film „E.T.“. So ist auch „Abdullajon“ nach einem Außerirdischen benannt. Der Film, der kurz nach dem Zerfall der UdSSR erschien, spielt in den letzten Tagen des Sowjetregimes und beschreibt wunderbar die Zeit der Perestroika und Glasnost in einem usbekischen Dorf (kishlak).

Der Film von Zulfikar Musakov ist ewas verrückt, während er auf schrille Art und Weise die usbekische Dorfgesellschaft mit all ihren guten und schlechten Seiten beschreibt. Die traditionellen usbekischen Hacken – die ketmeni, die im Film dank außerirdischer Magie zu fliegen beginnen und Gegenstand des Dorf- und Verwaltungswahnsinns werden, haben sogar zum Begriff der „Ketmenisierung“ geführt, um die lächerliche Verschlechterung der Politik und des gesellschaftlichen Lebens in Usbekistan zu beschreiben. Im Jahr 2014 wurde in Taschkent sogar ein Spiel namens „Super Ketmen“ entwickelt, das die ketmeni fliegen lässt.

Abdullajon war ein Meilenstein des usbekischen Kinos. Und obwohl der Film als eine Kritik der usbekischen Gesellschaft in der späten Sowjetunion geschaffen wurde, bleibt er bis heute sehr aktuell.“