Kirgistan

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Die mit 198,500 Quadratkilometern flächenmäßig zweitkleinste der fünf zentralasiatischen Sowjetrepubliken ist ein Hochgebirgsland. 90 % des Territoriums liegen über 1.500 Höhenmetern. Das Land hat 6,3 Mio Einwohner, die traditionell nomadische Viehwirtschaft betrieben. Es grenzt an Kasachstan im Norden und Nordwesten, China im Osten und Südosten, Tadschikistan im Südwesten und Usbekistan im Westen.

Wie in ganz Zentralasien ist das Klima in Kirgistan streng kontinental mit fast übergangslosem Wechsel der Hauptjahreszeiten Sommer und Winter.

Mit 72 % stellen die namensgebenden Kirgisen den größten Teil der Bevölkerung, gefolgt von den Usbeken mit 14% Bevölkerungsanteil. Die Usbeken leben vor allem im südlichen Teil um die Stadt Osh. Außerdem leben in Kirgistan oder Kirgisistan bzw. Kirgisien wie das Land auch bezeichnet wird 6 % Russen sowie Dunganen, Uighuren, Tadschiken, Tataren, Kasachen und andere.

Staatssprache ist neben Kirgisisch, das wie Kasachisch und Karalpakisch zur kiptschakischen Gruppe der Turksprachen gehört. Geschrieben wird es in kyrillischen Buchstaben. Neben Kirgisisch ist seit 2011 auch wieder Russisch zweite Amtssprache.

Kirgistan verfügt über riesige Reserven an Oberflächenwasser, 30 % des Landes sind mit Gletschern und Schneefelden bedeckt. Es gibt 3.000 Flüsse, die teilweise einen der beiden Lebensadern Zentralasiens, der Syrdarja speisen und zum Teil nach Xinijang und Tadschikistan abfließen. Das Land hat eine reiche Flora und Fauna. So finden sich in Kirgistan die weltweit größten Walnusswälder und eine reiche Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. So gibt es ganze Felder mit wildem Edelweiß.

UNESCO World Heritage in Kyrgyzstan:

Intangible Cultural Heritage in Kyrgyzstan: