Turkmenistan

 

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Turkmenistan grenzt im Westen ans Kaspische Meer, im Norden an Kasachstan, im Nordosten an Usbekistan, im Süden an den Iran und Afghanistan. Das 488.100 Qudratkilometer große Land wird geprägt durch die Karakum Wüste. Karakum bedeutet schwarzer Sand. An den Grenzen erheben sich aber auch Gebirgszüge. So bildet das Kopet Dag Gebirge im Süden die natürliche Grenze zum Iran. Im Grenzgebiet zwischen Turkmenistan und Usbekistan liegt das Kugitang Gebirge mit der höchsten Erhebung Ayrybaba (3.139 m).

Das Klima ist extrem kontinental mit fast übergangslosem Wechsel von Sommer zu Winter.

Die wichtigste Lebensader des Landes, der Fluss Amu Darya, der Oxus der Antike, ist gleichzeitig Grenzfluss zwischen Turkmenistan und Usbekistan. Aus seinem Wasser wird auch der mit seinen fast 1.500 km längste künstliche Kanal der Welt, der Karakum Kanal zwischen Amu Darya und Kaspischem Meer gespeist.

Von den 5,8 Mio Einwohnern sind 77% Turkmenen,  9 % Usbeken, 7 % Russen und 2 % Kasachen. Außerdem leben Tataren, Aserbaidschaner, Armenier, Ukrainer, Koreaner und Tadschiken in Land.

Amtssprache ist Turkmenisch, eine wie Türkisch und Aserbaidschanisch zu den oghusischen Turksprachen gehördende Sprache.  Die Schrift wurde nach der Unabhängigkeit von Kyrllisch auf Lateinschrift umgestellt.

Fest verankert in der nomadischen Stammeskultur Turkmenistans sind die Teppiche. Jeder Stamm hatte seine eigenen Motive (Göls). Die wichtigsten zieren sogar die Staatsflagge. Es gibt ein Teppichminsterium und in der Hauptstadt Ashgabat ein großes Teppichmuseum, das den größten Teppich der Welt beherbergt. Dort wird jährlich Ende Mai der Tag des Teppichs mit einer großen Feier begangen.

Neben den Teppichen gehören auch die berühmten Ahal Tekkiner Pferde untrennbar zu Turkmenistan.

Die Hauptstadt Ashgabat wurd 1948 von einem Erdbeben fast völlig zerstört. Das moderne Ashgabat wurde aus weißem Marmor errichtet.

UNESCO Weltkulturerbe in Turkmenistan:

Immaterielles Kulturerbe in Turkmenistan: